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Über das Coaching

In den vergangenen Jahren hat sich im Coaching immer mehr die Erwartung eingeschlichen, dass komplexe Herausforderungen kurz und einfach bewältigt werden können, wenn man denn nur die richtige Abkürzung zur vermeintlichen Lösung nimmt. 

Damit aber koppelt man den eigentlichen Prozess ab, der zur nachhaltigen Veränderung immens wichtig ist. Dabei ist Coaching nicht nur manchmal, sondern immer ein komplexer Prozess. Das Geheimnis liegt darin, die Begriffe „Lösungsorientiert“ und „Prozessorientiert“ im Coaching nicht als Alternativen oder Gegensätze zu sehen, sondern als zwei grundlegende Säulen, die der Definition des Lösungsweges insgesamt dienen.

Das zu vernachlässigen führt dann schnell zur seit Jahren Raum gewinnenden Wie-Was-Mentalität. Manchmal kommt dann noch das Wer dazu. Aber dann scheint gefühlt schon alles zusammengetragen zu sein, um die Lösung ins Auge zu fassen. Für das Coaching bedeutet dieses Vorgehen nichts anderes, als dass nur noch gefragt wird, Was gemacht werden soll, Wie es gemacht werden soll und, wenn es denn eine gesteigerte Rolle spielt, Wer es machen wird. Komplexität wird als hinderlich betrachtet und in ein vermeintliches Lösungsgitter hinein simplifiziert.

Somit wird ein Prozess, der von Empathie, Wertschätzung, Psychologie, Philosophie und Wege-Design lebt zu einem akademischen Ansatz reduziert. Was man schnell dabei übersieht ist, dass der Coach mit diesem Ansatzpunkt einen wesentlichen Beweggrund seiner Kunden einfach ausblendet: das Warum. Und gerade das Warum macht den Unterschied zwischen komplexen Coaching und dem eher kompliziertem Lösen einer Aufgabe aus. Das Warum ist der eigentliche Grund, der unsere Kunden tatsächlich bewegt.

Das, was unsere Kunden von uns erwarten, ist nicht die Lösung einer Aufgabe, sondern das Verstehen einer Botschaft. Dabei tritt unsere eigene Vorstellung hinter die Vorstellung des Kunden zurück. So ist das eben im Coaching. Es ist keine Frage des akademischen Ansatzes, sondern des wahrhaftigen Annehmens einer Aufgabe und des Begleitens. Den Kunden wertschätzend, nachhaltig und achtsam dort abholen, wo er gerade steht und seine Herausforderung spürt. Gemeinsam einen kreativen, wertvollen Weg ebnen und damit die Herausforderung mit und durch den Kunden in seinem Sinne bewältigen. Zu akzeptieren, dass nicht wir etwas lösen, sondern wir den Kunden in seine eigene Lösung hinein begleiten.

Manche wissen, wie man coacht. Andere wiederum können coachen. Wir sind der festen Auffassung, dass es eine großen Unterschied zwischen diesen beiden Auffassungen gibt. Zu wissen, wie es geht, das kann jeder lernen. Es zu können, das entsteht aus Empathie, dem Erfahren, dem Erleben und der Nähe zum Kunden. Zu wissen UND zu können führt für den Kunden zu seinem Ergebnis. Und die Kombination zwischen Wissen und Können, das kann man nicht lernen, das ist hohe Kunst.

Und um den Einstiegssatz noch einmal zu unterstreichen betonen wir, dass Begriffe wie schnell, einfach, simpel, zeitnah und Druck im Coaching nichts zu suchen haben. 

Coaching ist mehr als schnell mal etwas schön machen. Es geht weit über puren Aktionismus hinaus und ermöglicht es, die ihm innewohnenden Möglichkeiten immer dann zu einem faszinierenden Zugewinn zu machen, wenn man es als Prozess sieht und fühlt.

Hand aufs Herz, nicht wir lösen die Herausforderungen unserer Kunden. Das machen sie selbst, denn sie können das! Das Schöne daran ist, dass wir dabei für sie da sind, sie begleiten und vor allem: fest an sie glauben!

Willkommen bei uns!